Haithabu

In der Weichseleiszeit durch subglaziales Schmelzwasser geformt, war die Schlei ein wichtiger Handelsweg der Wikinger. An dem Binnensee Haddebyer Noor entstand eine der bedeutendsten Siedlung seiner Zeit, Haithabu. Durch ihre besondere Lage, der Wasserweg wurde an dieser Stelle durch gerade einmal 15km Landunterbrochen, was für Seefahrende traumhaft ist, war Haithabu heiß umkämpft und nach mehrmaliger Zerstörung 1066 n.Chr. schließlich aufgegeben. Der zum Schutz der Stadt errichtete Halbkreiswall ist Teil des Danewerks (ein sich durch den Norden Schleswig-Holsteins erstreckende Befestigungsanlage) steht heute größtenteils noch und ist, wie ganz Haithabu, oft Forschungsobjekt der Abteilung Geophysik der Uni Kiel. Bei der Exkursion werdet ihr eine von einem Archäologen geleitete Führung durch die Anlage erhalten und neben den spannenden Fakten über das Leben in Haithabu auch die geophysikalischen Prospektionsstätten und deren Ergebnisse präsentiert bekommen. Anschließend fahrt ihr nach Schleswig, welches nach dem Untergang Haithabus dessen Stellung als Handelsstützpunkt übernahm, und werdet in Kanus in See (bzw. in die Schlei) stechen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.